Die Franziskaner Mission ist das internationale Hilfswerk der Deutschen Franziskanerprovinz von der Heiligen Elisabeth und unterstützt mit Hilfe von Spendengeldern Entwicklungs- und Menschenrechtsprojekte in Brasilien, Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Litauen, Ostafrika, Japan und Vietnam. Es gibt zwei Geschäftsstellen in Dortmund und in München. Während sich das Dortmunder Büro schwerpunktmäßig um die Projekte in Afrika, Brasilien, Japan und Vietnam kümmert, konzentriert sich die Arbeit des Büros in München hauptsächlich auf Projekte in Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Mexiko und Litauen. Gemeinsam helfen wir weltweit in Nothilfe-Projekten, z.B. bei Naturkatastrophen.


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Die Wurzeln in Brasilien, Afrika und Asien
1907 gründete der Franziskaner Wenzeslaus Straußfeld OFM in Werl die Franziskaner Mission der ehemaligen Sächsischen Franziskanerprovinz. Hauptaufgabe des Vereins war zunächst die Betreuung und der Ausbau der Shandong-Mission der Franziskaner in China. 1948 wurden die Missionare aus China vertrieben, fanden aber schon bald darauf ein neues Betätigungsfeld in Japan und im Nordosten Brasiliens, wo 1951 eine franziskanische Mission gegründet wurde. Im März kamen die ersten Missionare nach Maranhão und Piauí, und in den Folgejahren wurden sechs Konvente und acht Pfarreien in São Luís, Piripiri, Bacabal, Vitorino Freire, Lago da PedraSão Luís Gonzaga und Teresina gegründet. Noch heute arbeiten deutsche Franziskaner dort und kümmern sich um die Gemeinden, die zahlreichen Straßenkinder- und Schulprojekte sowie die Familienlandwirtschaftsschulen.

Die Geschichte der Afrika-Mission reicht zurück bis ins Jahr 1983, als die ersten drei deutschen Missionare nach Kenia aufbrachen. Gemeinsam mit einer internationalen Gruppe von Franziskaner-Missionaren wurde die erste Pfarrei in Subukia/Kenia und später dann der erste Konvent in Nairobi aufgebaut. 1994 erschütterte der grausame und blutige Bürgerkrieg in Ruanda die Welt. So rückte Ruanda in den Arbeitsbereich der Franziskaner Mission. Projekte in ganz Ostafrika kamen im Laufe der Zeit  hinzu.

Das jüngste Betätigungsfeld der Franziskaner Mission war Vietnam. Im Jahr 2006 berichtete der in Deutschland lebende vietnamesische Franziskaner Chi Thien Vu OFM von der Not der Menschen in seinem Heimatland. Vor allem die Kinder und die Minderheiten lagen ihm sehr am Herzen. Seither hat sich ein immer stärker wachsender Spenderkreis gefunden, mit dessen Hilfe die Missionsaufgaben in Vietnam unterstützt werden können.

Missionsbegriff
Ging es den Missionaren zu Beginn des Jahrhunderts noch um die Christianisierung, gewann nach dem zweiten Weltkrieg der Wille, allen Menschen ein Leben ohne Hunger und Unterdrückung zu ermöglichen, zunehmend an Bedeutung. Die „Option für die Armen“, die „Nachhaltigkeit“ und die „Hilfe zur Selbsthilfe“  sind mittlerweile zentrale Begriffe in der Projektarbeit. Und auch der Gedanke des „Gebens und Nehmens“ ist fester Bestandteil von Mission geworden. Die Begegnung mit anderen Werten und Kulturen zeigt uns den Reichtum und die Schönheit der Völker und Menschen. Die Armen haben etwas zu verschenken, was den Reichen fehlt – und umgekehrt. Moderne Mission ist keine Einbahnstraße mehr.

Projektfinanzierung
Die Projektarbeit der Franziskaner Mission Dortmund finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Die jährlichen Gesamteinkünfte von ca. 3 Millionen Euro werden in voller Höhe in die Missionsgebiete weitergeleitet. Der Verwaltungsaufwand beträgt rund 6% des Spendenaufkommens und wird aus einem Fonds der Deutschen Franziskanerprovinz von der heiligen Elisabeth finanziert.

Partnergruppen-Konzept
Zu den Unterstützern der Franziskaner Mission Dortmund zählen eine Vielzahl von Schulen, Gemeinden oder privaten Initiativgruppen, die mit Basaren, Konzerten o.ä. gezielte Projekte unterstützen. Alle Gruppen werden von Br. Augustinus Diekmann, dem Leiter der Franziskaner Mission Dortmund, oder auch den Missionaren auf Heimaturlaub regelmäßig besucht und über aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Partnerprojekt auf dem Laufenden gehalten. Ziel des Partnergruppen-Konzeptes ist es, nicht nur Gelder fließen zu lassen, sondern dem Spenderkreis in Deutschland ein Bewusstsein für die Lebenszusammenhänge und die Mentalität der Menschen in den Projektorten zu vermitteln.

Bruder Augustinus hält den Globus im Arm. Die Franziskaner Mission setzt sich mit ihrem Engangement weltweit für die Ärmsten der Armen ein.   

Die Franziskaner Mission Dortmund unter der Leitung von Br. Augustinus Diekmann setzt sich mit ihrem Engagement weltweit für die Ärmsten der Armen ein.

Kontakt

Br. Augustinus Diekmann ofm  


Telefon:                                  0231 / 176 337 - 5
Fax:                                      0231 / 176 337 - 70
eMail:                      
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Web:                       www.franziskanermission.de


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